![]() Jusos Langenselbold gegen Street View ![]()
Kürzlich waren die Langenselbolder Jusos am Markt am Ring mit einem eigenen Infostand präsent. Dort boten sie den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über das geplante Internetangebot Google Street View zu informieren. Für den März und April 2010 hatte die Firma Google angekündigt, Hanau und den Main-Kinzig Kreis für das geplante Internetangebot „Google Street View“ zu photographieren. Dafür befahren spezielle PKW mit in 2,50m Höhe montierten Kameras die Straßen der Städte und Gemeinden und erstellen alle zwei Sekunden ein Rundum-Photo. Die Bilder sollen ab Herbst 2010 im Internet frei verfügbar sein, und Internetnutzern virtuelle Rundgänge durch die Städte und Gemeinden ermöglichen. Das neue Internetangebot ermöglicht also die Betrachtung von Straßen, Häusern mit Gärten, auch über hohe Hecken und Zäune hinweg, Garagen, Passanten, PKW, Menschen usw. genau so, als liefe man selber durch die Straße. Die Jusos Langenselbold kritisieren die Vorgehensweise der Firma Google wegen schwerwiegender datenschutzrechtlichen Bedenken. „Nicht nur werden Menschen ohne ihr Einverständnis und ohne ihr Wissen photographiert und im Internet der Welt zu Schau gestellt, das neue Internetangebot ist z.B. auch ein Glücksfall für Kriminelle, die zukünftig im Internet nachsehen können, wo etwas zu holen ist“, so der Vorsitzende der Langenselbolder Jusos Christoph Sahler. Tatsächlich zeigt das Beispiel anderer Länder in denen das Google Street View bereits angeboten wird, dass viele Menschen auch in unangenehmen Situationen photographiert wurden, wodurch sie Schaden nehmen. Auch sind auf den Bildern von Häusern die Türen und Fenster sowie deren Sicherungen oft gut erkennbar. Einblicke in die Gärten oder geöffnete Garagen können Kriminellen zudem einen Hinweis geben, wo sich ein Einbruch lohnt. „Wer mitbekommen hat, wo er von den Kamerawagen unwillentlich photographiert wurde, oder wer nicht will, dass sein Haus, seine Wohnung, oder Grundstück für jedermann einsehbar im Internet gezeigt wird, der kann noch vor Veröffentlichung bei Google Widerspruch einlegen“ so Sahler abschließend. SPD-Spitzenkandidat Udo Bullmann und Jutta Straub zu Besuch bei der Juso AG Langenselbold ![]() Pressemitteilung der Jusos Langenselbold: Wie schon lange erwartet, bekamen die Jusos aus Langenselbold hohen Parteibesuch. Hinsichtlich der nahenden Europawahl und des in Langenselbold ausgerichteten Hessentages, war Kandidatin Jutta Straub aus Klein-Auheim der Einladung gerne gefolgt. „Wir haben uns sehr über diesen Besuch gefreut. Die Sitzung war sehr informativ und ermöglicht es un,s in den letzten Tagen vor der Europawahl die Wähler noch besser von den SPD Kandidaten zu überzeugen.“, meinte der Jusovorsitzende Christoph Sahler abschließend. Die Jusos Langenselbold waren die erste Gruppe, die Jutta Straub überhaupt besuchte und deshalb nahm sie sich lange Zeit, den Anwesenden ihre Vorstellung von guter Europapolitik zu erklären. Jutta Straub war bereits als Jugendliche in der Gewerkschaftsarbeit tätig und förderte dort die Jugendarbeit, bis sie über die Jusos zur SPD kam. Hier baute sie in ihrer Heimatstadt aus eigener Kraft eine Jusogruppe auf. Sie ging von nun an einen sehr klassischen Weg, der sie bis heute stark mit ihrer Heimat verbindet. Straub ist bis heute nicht nur in ihrem Ortsverein tätig, sondern auch als Kreistagsmitglied Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Familie und stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Jahreshauptversammlung der Jusos Langenselbold ![]() Pressemitteilung der Jusos Langenselbold: Vergangenen Mittwoch hielten die Jusos Langenselbold ihre Jahreshauptversammlung ab. Nachdem der bisherige Vorsitzende Florian Heck erklärt hatte, sich zukünftig nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung zu stellen, stand ganz oben auf der Tagesordnung die Wahl eines neuen Vorstands. Das einstimmige Wahlergebnis belegt das große Vertrauen in den neu gewählten Vorsitzenden Christoph Sahler. Der 19 – jährige besucht das LOG Bruchköbel und engagiert sich seit 4 Jahren bei den Langenselbolder Jusos. Er will es sich besonders zur Aufgabe machen, die inhaltliche Arbeit zu vertiefen sowie unabhängig und kritisch zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen und Denkanstöße zu geben. Die Orts-AG der Jusos begreift er als ein Team. „Wie auch in einer Fußballmannschaft dürfen nicht alle in eine Richtung laufen, denn wenn man sich nicht verrennen will, ist es wichtig, sich in verschiedene Richtungen zu entwickeln. In der gemeinsamen Diskussion wollen wir Positionen zu den Themen entwickeln die junge Menschen in Langenselbold bewegen – und die wollen wir dann in der Öffentlichkeit, aber auch in der Mutterpartei vertreten“, so Sahler. Wen interessiert’s? - Langenselbolder Jusos fordern die verantwortlichen Politiker auf, ihre Versprechungen zu halten Pressemitteilung der Jusos Langenselbold vom 12.03.08: Fast exakt ein Jahr ist es nun her, seit das städtische Parlament die Käthe-Kollwitz-Schule besuchte. Das Ziel dieser bislang einzigartigen Aktion bestand darin, junge Menschen für Politik zu interessieren. Die Jungen und Mädchen sollten spüren, dass Politik nicht etwas weit in der Ferne ist, sondern konkret vor Ort umgesetzt werden kann. „Diese Zusammenkunft war absolut sinnvoll und notwendig, aufgrund einer stetig sinkenden Wahlbeteiligung“, meinen die Mitglieder der Jusos Langenselbold.
Auch die Schüler fanden diese Idee gut und erarbeiteten sogar eine eigene Petition für diese Stadtverordnetenversammlung. Man wurde richtig aktiv an der Käthe-Kollwitz-Schule. Der Wunsch nach einer Veränderung des Schulgeländes wurde laut. Es wurden Umfragen unter den Schülern durchgeführt. „Wir hatten das Gefühl, jetzt können wir was verändern, schließlich ist die Politik vor Ort und kann die Missstände mit eigenen Augen sehen“, erinnert Janis Kaltschnee, damals Schüler der KKS. Also saßen an der nächsten Parlamentssitzung rund 200 zukünftige Wählerstimmen. Diese Wählerstimmen, in Person der Schüler, waren auch gespannt auf einen interessanten Abend.
Die Schüler begannen zu staunen, was alles für die Jugendlichen in Langenselbold gemacht werden sollte. Es wurde der Neubau einer Skater-Anlage beschlossen. Außerdem sollte ein neuer Sport-Multifunktionsplatz entstehen. Den Jugendlichen versprach man eine ganze Menge. Einige wurden langsam misstrauisch. Sie wurden schon zu oft enttäuscht, denn in den letzten Jahren ist unterm Strich nicht viel für Jugendliche in Langenselbold passiert. Doch man hoffte, dass nun endlich etwas geschehen würde.
So ist nun ein Jahr vergangen seit der Parlamentssitzung in der Schule und die Realität sieht anders aus als versprochen. Die Skater-Anlage verkümmert weiter. Ein Sport-Multifunktionsplatz ist auch noch nicht in Sicht. Die versprochenen Fußballtore sollten in kürzester Zeit aufgebaut werden; bis heute ist leider nichts passiert. Ein einziges Projekt wurde immerhin umgesetzt, die Skifreizeit, welche große Resonanz fand.
Schlussendlich wurde den Jugendlichen viel versprochen und mittelfristig nichts davon gehalten. Hoffnungen zu wecken, Beteiligung an Politik zu versprechen und dann nichts zu halten, ist das falsche Signal. So sollte man sich für die Zukunft, hinsichtlich der Wahlbeteiligung, die Frage stellen, ob in der Vergangenheit nicht hätte mehr getan werden müssen.
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